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Bestehende Anwendungen nach AWS migrieren
Eine Cloud-Migration kann Kosten senken, die Ausfallsicherheit erhöhen und Ihr Team im Betrieb entlasten. Gleichzeitig lässt sich die Leistung Ihrer Anwendung an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Ich unterstütze kleine und mittlere Unternehmen dabei, diese Möglichkeiten mit AWS für ihre bestehende Software zu nutzen.
01 Der Nutzen
Warum sich eine Cloud-Migration für KMU lohnen kann
Kleine und mittlere Unternehmen brauchen zuverlässige Software, haben aber oft nur begrenzte Zeit und Kapazität für deren Betrieb. Server müssen gewartet, Daten gesichert und zusätzliche Leistung für Spitzenzeiten vorgehalten werden. Eine Migration nach Amazon Web Services (AWS) bietet die Möglichkeit, diese Aufgaben neu zu organisieren: mit bedarfsgerecht genutzten Ressourcen, verwalteten Diensten und automatisierten Abläufen.
- Mögliche Kostenersparnisse: Rechenleistung lässt sich an die Nutzung anpassen, statt dauerhaft Kapazität für die höchste Last vorzuhalten. Testumgebungen können außerhalb der Arbeitszeiten abgeschaltet werden. Wenn Sie eigene Hardware betreiben, können zudem Investitionen in Ersatzgeräte entfallen. Weniger manuelle Wartung und automatisierte Auslieferung können auch die Personalkosten für den Betrieb senken. Entscheidend sind die Gesamtkosten einschließlich Migration und Betreuung.
- Höhere Ausfallsicherheit: Anwendung und Datenbank lassen sich über mehrere getrennte Verfügbarkeitszonen verteilen. Bei einem Ausfall kann eine andere Instanz übernehmen; für Datenbanken unterstützt etwa Amazon RDS mit Multi-AZ eine automatische Umschaltung. Zusammen mit Überwachung, Sicherungen und erprobter Wiederherstellung lassen sich Ausfallzeiten begrenzen. Den Umfang dieser Absicherung stimmen wir auf die Bedeutung Ihrer Anwendung ab.
- Weniger Betriebsaufwand: Verwaltete Dienste übernehmen Teile der Server- und Datenbankverwaltung, etwa die Wartung der Infrastruktur und automatisierte Sicherungen. Wiederkehrende Arbeiten wie das Bereitstellen neuer Versionen lassen sich automatisieren. So gewinnt Ihre IT Zeit für die Anwendungen und Abläufe, die Ihr Unternehmen voranbringen. Anwendungscode, Zugriffsrechte und die Reaktion auf Störungen bleiben dabei klar zugeordnete Aufgaben.
- Skalierbarkeit nach Bedarf: Wächst Ihr Kundenportal oder müssen zum Monatsende mehr Daten verarbeitet werden, kann zusätzliche Rechenleistung bereitgestellt und anschließend wieder reduziert werden. Automatische Skalierung passt die Zahl laufender Anwendungsinstanzen an die Auslastung an. Dafür bereite ich Ihre Software so vor, dass mehrere Instanzen zusammenarbeiten können und angebundene Systeme die zusätzliche Last verkraften.
Welche Vorteile bei Ihnen erreichbar sind, prüfen wir anhand Ihrer Anwendung, der tatsächlichen Nutzung und der heutigen Betriebsaufwände. Daraus entsteht eine Lösung, deren Kosten und Betreuung zu Ihrem Unternehmen passen.
02 Das Angebot
Von der Bestandsaufnahme bis zum Betrieb auf AWS
Für kleine und mittlere Unternehmen migriere ich bestehende Kundenportale, interne Fachanwendungen und Dienste zur Datenverarbeitung vom eigenen Server oder Hoster nach AWS. Gemeinsam mit Ihrer IT oder Ihrem Entwicklungsteam kläre ich die Anforderungen, plane die Zielarchitektur und setze den vereinbarten Umfang um: Anpassungen am Anwendungscode, Infrastruktur, Datenübernahme, automatisierte Auslieferung und Vorbereitung des Betriebs.
Sie arbeiten direkt mit dem Entwickler, der die Migration umsetzt. Ich bringe Erfahrung mit Backend-Entwicklung und AWS-Betrieb mit und kann dadurch auch die Stellen bearbeiten, an denen Ihre Anwendung für die neue Umgebung angepasst werden muss.
Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme mit einer Empfehlung: Was kann umziehen, was muss angepasst werden und welcher Aufwand entsteht? Wenn die bestehende Umgebung Ihre Anforderungen wirtschaftlicher erfüllt, gehört auch das zum Ergebnis.
03 Der technische Schwerpunkt
Backend-Anwendungen, Schnittstellen und Datenverarbeitung
Mein Schwerpunkt liegt auf individuell entwickelter Software auf Linux-Basis: Anwendungen mit Kotlin, Java und Spring Boot oder Go, dazu TypeScript und PHP. Typische Vorhaben sind ein Kundenportal mit ERP-Anbindung, ein Backend für ein Softwareprodukt oder die Verarbeitung von Sensor-, Fahrzeug- und Geschäftsdaten.
| Bereich | Mein Stack | Was ich damit übernehme |
|---|---|---|
| Anwendung und Schnittstellen | Kotlin, Java/Spring Boot, Go, TypeScript, PHP; REST, GraphQL, gRPC | Code an die neue Umgebung anpassen und Verbindungen zu bestehenden Systemen erhalten |
| Datenhaltung | PostgreSQL, DynamoDB, MongoDB; Amazon RDS und Aurora | Datenzugriffe prüfen, Datenübernahme planen und Ergebnisse abgleichen |
| Infrastruktur und Auslieferung | Docker, AWS Fargate, Terraform, AWS CDK, GitLab CI/CD, GitHub Actions | Umgebungen als Code aufbauen und neue Versionen automatisiert bereitstellen |
| Hintergrundverarbeitung | AWS Lambda, SNS/SQS, Kinesis | Importe und Datenflüsse anbinden, Fehlerbehandlung und erneute Verarbeitung vorsehen |
| Überwachung | CloudWatch, Datadog, Prometheus, Grafana | Fehler, Antwortzeiten und Verarbeitungslücken sichtbar machen |
Welche dieser Technologien zum Einsatz kommen, richtet sich nach Ihrer Anwendung und Ihrem Team. Die zugehörigen Projekte sind in meinem Freelancer-Profil dokumentiert.
04 Die Umsetzung
Was ich bei Ihrer AWS-Migration übernehme
Bestand verstehen und Zielarchitektur planen
Ich erfasse Anwendung, Datenbanken, Hintergrundjobs, Dateiablagen und Schnittstellen. Gemeinsam klären wir, welche Geschäftsabläufe davon abhängen, welche Unterbrechung vertretbar ist und wie schnell das System nach einer Störung wieder verfügbar sein muss. Daraus entstehen eine Zielarchitektur, eine Aufteilung in umsetzbare Schritte und eine Aufwandsschätzung.
Infrastruktur nachvollziehbar aufbauen
Netzwerk, Berechtigungen, Laufzeitumgebung und Überwachung beschreibe ich mit Terraform oder AWS CDK als Code. Änderungen werden versioniert und geprüft. Ihr Team kann damit nachvollziehen, wie die Umgebung aufgebaut ist, und weitere Umgebungen nach demselben Muster bereitstellen. Die Werkzeugwahl stimme ich mit Ihren vorhandenen Kenntnissen und Abläufen ab.
Anwendung anpassen und Auslieferung automatisieren
Ich bereite die Anwendung für den Betrieb in Docker-Containern vor und passe bei Bedarf Konfiguration, Dateiablage oder Hintergrundverarbeitung an. Mit GitLab CI/CD oder GitHub Actions richte ich den Weg vom Code über automatisierte Tests bis zur freigegebenen Produktionsversion ein. Dazu gehört ein Verfahren, mit dem fehlgeschlagene Releases zurückgenommen werden können. Änderungen an Datenbankstrukturen berücksichtigen wir dabei gesondert.
Für den Containerbetrieb prüfe ich zunächst Amazon ECS mit AWS Fargate: AWS übernimmt dabei die Verwaltung der zugrunde liegenden Server. Erfahrung mit Kubernetes bringe ich ebenfalls mit; ob es passt, hängt von Ihren Betriebsanforderungen und den Kenntnissen im Team ab. Für ereignisgesteuerte Aufgaben wie Importe oder Webhooks kann AWS Lambda eine passende Ergänzung sein.
Datenübernahme und Wiederherstellung erproben
Für PostgreSQL prüfe ich den Betrieb auf Amazon RDS oder Aurora. Verwaltete Datenbanken können Aufgaben wie Sicherung und Wartung übernehmen; die Konfiguration, Datenzugriffe und Prüfung der Wiederherstellung bleiben Teil des Projekts.
Vor der Umschaltung erprobe ich die Übernahme mit geeigneten Testdaten oder einer geschützten Kopie der Produktionsdaten. Wir gleichen Datenbestände und wichtige Geschäftsabläufe ab und messen die benötigte Zeit. Daraus ergibt sich, ob ein Wartungsfenster ausreicht oder Änderungen während des Umzugs fortlaufend übertragen werden müssen.
Betrieb und Übergabe vorbereiten
Ich richte zentrale Protokolle, Kennzahlen und Alarme ein, etwa mit CloudWatch oder Ihren vorhandenen Werkzeugen. Neben technischen Fehlern betrachten wir fachliche Probleme: Ein Import bleibt aus, Nachrichten werden nicht verarbeitet oder Daten kommen verspätet an. Ihr Team erhält Anleitungen zur Fehleranalyse, Wiederherstellung und Auslieferung. Zuständigkeiten und Reaktionszeiten vereinbaren wir vor der Umschaltung.
05 Die Architektur
Die Anwendung gezielt auf den Cloud-Betrieb vorbereiten
Ein Beispiel: Ein Kundenportal speichert hochgeladene Dokumente auf dem Server und verarbeitet neue Aufträge nachts per Hintergrundjob. Soll eine zweite Instanz dazukommen, müssen beide auf dieselben Dateien zugreifen können. Gleichzeitig darf ein Auftrag durch parallele Verarbeitung oder einen erneuten Versuch nicht doppelt ausgelöst werden.
Bei der Migration prüfe und bearbeite ich deshalb insbesondere:
- Gemeinsame Daten und Dateien: Sitzungen und Uploads so ablegen, dass mehrere Instanzen konsistent darauf zugreifen können, etwa über eine Datenbank und Amazon S3.
- Hintergrundaufgaben: Zeitgesteuerte Verarbeitung und Warteschlangen so gestalten, dass Wiederholungen keine doppelten Buchungen oder Aufträge erzeugen.
- Schnittstellen zum Bestand: ERP, Kundenverwaltung, Datenlieferanten und externe Dienste aus der neuen Umgebung erreichbar halten und Fehler nachvollziehbar behandeln.
- Zugriff und Konfiguration: Berechtigungen auf die benötigten Aufgaben begrenzen und Zugangsdaten getrennt vom Anwendungscode verwalten.
Welche Anpassungen vor dem Umzug notwendig sind und welche später folgen können, halten wir ausdrücklich fest. Automatische Skalierung plane ich dort ein, wo Lastverlauf und Geschäftsprozess sie rechtfertigen. Eine überschaubare Anwendung kann auch in AWS als zusammenhängendes System betrieben werden.
Soll die Software zugleich fachlich oder strukturell erneuert werden, beschreibt die Software-Modernisierung das schrittweise Vorgehen. Für eine neue Anwendung ist die cloud-native Softwareentwicklung auf AWS der passende Einstieg.
06 Aufwand und Nutzen
Die Gesamtkosten vor der Migration abschätzen
Ob sich die Migration lohnt, entscheidet die Gesamtrechnung. Neben Hosting und AWS-Gebühren zählen der Aufwand für Wartung und Auslieferung sowie Ihre Anforderungen an Verfügbarkeit und Weiterentwicklung. Ein unveränderter Umzug virtueller Server nach AWS kann die laufenden Kosten auch erhöhen.
Vor der Umsetzung stelle ich gegenüber:
- den einmaligen Aufwand für Migration, notwendige Code-Anpassungen und Tests,
- die erwarteten AWS-Kosten für Rechenleistung, Datenbanken, Speicher, Datenverkehr und Überwachung,
- den Aufwand für den vorübergehenden Parallelbetrieb und die spätere Betreuung.
Die Schätzung beruht auf vorhandenen Messwerten und ausdrücklich benannten Annahmen zur Nutzung. Einsparpotenziale prüfe ich konkret: passend dimensionierte Ressourcen, bedarfsgerecht betriebene Testumgebungen und weniger manuelle Arbeit bei Bereitstellung und Wartung. Diese bedarfsgerechte Auswahl und laufende Anpassung gehört auch zu den AWS-Empfehlungen zur Kostenoptimierung. Nach der Migration richte ich Kostenalarme ein und gleiche die tatsächliche Nutzung mit der Planung ab.
07 Der Ablauf
In sechs Schritten zur Anwendung auf AWS
Bestand und Anforderungen klären
Wir betrachten Anwendung, Daten, Schnittstellen und Betriebsabläufe. Von Ihnen brauche ich den Zugang zu Code und Umgebung sowie Ansprechpartner für Technik und fachliche Abnahme.
Zielbild und Aufwand festlegen
Sie erhalten eine Empfehlung zur Architektur, den nötigen Anpassungen, den Migrationsschritten und den erwarteten Kosten. Offene technische Fragen prüfen wir bei Bedarf mit einem kleinen Prototyp.
Umgebung und Anwendung vorbereiten
Ich baue die Infrastruktur und die Auslieferung auf und setze die vereinbarten Code-Anpassungen um. Auf einer Testumgebung prüfen wir vollständige Geschäftsabläufe einschließlich angebundener Systeme.
Migration erproben
Wir testen Datenübernahme, Datenabgleich und Wiederherstellung. Anschließend legen wir Zeitfenster, Freigabekriterien und das Vorgehen bei Problemen fest.
Kontrolliert umschalten
Die Daten werden abschließend abgeglichen und die Anwendung wird auf AWS in Betrieb genommen. Der Rückfallplan berücksichtigt auch Daten, die nach der Umschaltung neu entstehen. Die alte Umgebung bleibt bis zur vereinbarten Abnahme verfügbar.
Betrieb stabilisieren und übergeben
In der vereinbarten Stabilisierungsphase prüfe ich Fehler, Last und Kosten. Danach übernimmt Ihr Team mit der Dokumentation, oder wir vereinbaren eine laufende Betreuung.
AWS-Konto, Quellcode, Infrastrukturdefinitionen und Dokumentation liegen unter Ihrer Kontrolle. Ich arbeite mit Ihrem Entwicklungsteam oder betreuenden IT-Dienstleister zusammen und dokumentiere Entscheidungen so, dass die Lösung anschließend weiterbetreut werden kann. In Hamburg arbeite ich auf Wunsch vor Ort, überregional primär remote.
08 Projekterfahrung
Entwicklung und AWS-Betrieb aus einer Hand
Seit 2016 arbeite ich an Geschäftsanwendungen in Industrie und Mobilität. Bei VTG, MOIA und Jungheinrich habe ich Backend-Dienste entwickelt, an Architekturentscheidungen mitgewirkt und den Produktivbetrieb mitverantwortet. Für Ihre Migration bringe ich daraus insbesondere diese Erfahrung mit:
- VTG: Backend-Dienste für Sensor- und Telematikdaten mit Kotlin und Java/Spring Boot entwickelt und Datenhaltung von DynamoDB nach PostgreSQL migriert. Zur Projektumgebung gehörten Terraform, Kubernetes und GitLab CI/CD.
- MOIA: Serverless-Backends für Preis-, Kunden- und Buchungsprozesse mit Go, Kotlin und TypeScript auf AWS entwickelt und betrieben. Dabei mit Lambda, Kinesis, DynamoDB und PostgreSQL sowie Terraform und AWS CDK gearbeitet.
- Jungheinrich Digital Solutions: Datenverarbeitung und Auswertungen für Staplerflotten mit Go und PostgreSQL entwickelt sowie AWS-Infrastruktur mit CDK, Fargate, Monitoring und Alarmierung eingerichtet.
- Jungheinrich: An der schrittweisen Ablösung einer PHP-Anwendung mitgewirkt und die Benutzerverwaltung im laufenden Betrieb auf Keycloak migriert.
Als First Responder habe ich außerdem Störungen, Dateninkonsistenzen und Leistungsprobleme untersucht. Diese Betriebserfahrung fließt in die Planung ein: Welche Fehler müssen sichtbar werden, wie lassen sich Daten erneut verarbeiten und was braucht Ihr Team, um eine Störung zu beheben?
09 Fragen
Fragen zur Cloud-Migration nach AWS
Müssen wir unsere Anwendung neu entwickeln?
Häufig lässt sich die vorhandene Anwendung mit gezielten Anpassungen weiterverwenden. Der Umfang hängt unter anderem von Laufzeitumgebung, Dateiablage, Hintergrundjobs und Schnittstellen ab. Eine Umstellung auf Microservices ist keine Voraussetzung. Was für den Umzug erforderlich ist und was als spätere Modernisierung sinnvoll wäre, trenne ich in der Aufwandsschätzung.
Wie lange dauert die Migration, und welche Ausfallzeit müssen wir einplanen?
Das hängt von den Abhängigkeiten, den notwendigen Anpassungen und der Datenübernahme ab. Nach der Bestandsaufnahme schätze ich den Projektaufwand. Die Testmigration liefert die Grundlage für das Umschaltfenster. Wir stimmen ab, ob die Anwendung vorübergehend nur lesend erreichbar ist, vollständig pausiert oder Datenänderungen während des Umzugs nachgeführt werden. Eine feste Ausfallzeit lässt sich erst mit Kenntnis Ihres Systems zusagen.
Können Daten in Deutschland gespeichert werden?
Die AWS-Region Frankfurt kommt dafür infrage. Wir prüfen für jeden eingesetzten Dienst, wo Anwendungsdaten, Sicherungen und Protokolle gespeichert und verarbeitet werden. Auch externe Schnittstellen und gegebenenfalls global arbeitende Dienste müssen berücksichtigt werden. AWS beschreibt die Wahl des Speicherorts in seinen Informationen zum Datenschutz. Ich dokumentiere die technischen Datenflüsse für die Abstimmung mit Ihren Datenschutzverantwortlichen.
Wer übernimmt anschließend den Betrieb?
Das vereinbaren wir vor der Migration: Ihr Team, Ihr IT-Dienstleister oder ich im Rahmen einer laufenden Betreuung. Nach dem AWS-Modell der geteilten Verantwortung übernimmt AWS je nach Dienst Teile der Infrastrukturverwaltung; Anwendung, Datenzugriffe und Konfiguration müssen weiterhin betreut werden. Wir legen fest, wer Updates einspielt, Alarme bearbeitet und im Störungsfall reagiert, einschließlich der vereinbarten Betreuungszeiten.
Können wir später zu einem anderen Anbieter wechseln?
Wie aufwendig ein Wechsel wird, hängt von den eingesetzten Diensten ab. Container und PostgreSQL erleichtern die Übertragung; AWS-spezifische Funktionen können Anpassungen erfordern. Ich dokumentiere diese Abhängigkeiten und die Möglichkeiten zum Datenexport. Quellcode und Infrastrukturdefinitionen bleiben Ihnen zugänglich.
Passt das Angebot auch für unser ERP oder eine Standardsoftware?
Mein Schwerpunkt sind individuell entwickelte Anwendungen und deren Schnittstellen, etwa ein Kundenportal oder ein Dienst neben Ihrem ERP. Bei Standardsoftware müssen Herstellerfreigaben, Lizenzen und die unterstützte Betriebsumgebung geprüft werden. Ob ich den Umzug übernehmen kann, klären wir anhand des konkreten Systems. Für SAP-, Mainframe- oder Windows-Server-Migrationen bin ich nicht der passende Ansprechpartner.
Was kostet der Einstieg?
Das erste Gespräch dauert 30 Minuten und ist kostenlos und unverbindlich. Für die anschließende Bestandsaufnahme grenzen wir den Umfang ab; vor der Beauftragung erhalten Sie eine Aufwandsschätzung. Ich rechne nach tatsächlich geleisteten Stunden ab. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Empfehlung samt Aufwandsschätzung für die Migration und erwarteten AWS-Kosten. Danach entscheiden Sie, ob und mit wem Sie die Umsetzung angehen.